Strukturelle und funktionelle Organisation der Analysatoren
7 Themen mit Kurzübersicht: Definitionen, Kernfakten und Fragen aus den Seminaren.
Analysatoren oder sensorische Systeme sind der Kanal, über den das ZNS Informationen über die Außen- und Innenumgebung erhält. In diesem Abschnitt analysieren wir, wie ein Reiz in eine bewusste Empfindung umgewandelt wird. Die Grundlage bildet das klassische Konzept von I.P. Pawlow, das den Analysator in einen peripheren (Rezeptoren), einen Leitungs- und einen zentralen (kortikalen) Abschnitt unterteilt.
Wir betrachten ausführlich die Klassifikation, die Erregungsmechanismen und die einzigartigen Eigenschaften von Rezeptoren. Sie erfahren, wie auslösende, situationelle und rückläufige Afferentation im Rahmen der Theorie der funktionalen Systeme gebildet werden, und verfolgen den Weg des Nervenimpulses bis zur Großhirnrinde.
In Seminaren und Kolloquien fragen Dozenten am häufigsten nach dem Unterschied zwischen den Arten der Afferentation, den Mechanismen der Rezeptoradaptation und den psychophysischen Gesetzen der Wahrnehmung (nach Weber, Fechner und Stevens). Widmen Sie den Empfindlichkeitsschwellen und den Eigenschaften der Rezeptoren besondere Aufmerksamkeit – dies sind klassische Prüfungsfragen der Normalphysiologie.
Worin besteht die Hauptfunktion der Großhirnrinde bei der Arbeit des Analysators?
Gemäß I.P. Pawlow sind die Rindenzellen für die höchste Analyse und Synthese von Informationen verantwortlich, die sowohl aus der Außen- als auch aus der Innenwelt des Organismus stammen.
Worin liegt der Unterschied zwischen auslösender und situativer Afferentation?
Die situative Afferentation schafft den Hintergrund und die Rahmenbedingungen für das Verhalten (z. B. soziale Faktoren), während die auslösende ein konkreter Reiz ist (ein bedingter Reiz oder die Zeit), der die Handlung selbst unmittelbar entfaltet und in Gang setzt.
Aus welchen Abschnitten besteht der Analysator nach I.P. Pawlow?
Der Analysator umfasst drei funktionelle Abschnitte: den peripheren, den Leitungs- und den zentralen Abschnitt.
What is the main difference between primary and secondary sensory receptors?
In primary sensory receptors, the stimulus acts directly on the nerve ending, where the action potential arises. In secondary receptors, there is an additional link — a specialized receptor cell that perceives the stimulus and transmits the signal to the nerve fiber via a mediator.
Was ist das Wesen des Gesetzes der spezifischen Sinnesenergien?
Der Kern des von J. Müller formulierten Gesetzes besteht darin, dass die Qualität unserer Empfindung nicht vom Charakter des Reizes selbst abhängt. Sie wird lediglich durch die „spezifische Energie“ bestimmt, die im sensorischen System selbst verankert ist.
Aus welchen Komponenten besteht der Leitungsabschnitt des Analysators?
Er umfasst zwei Hauptglieder: die peripheren sensiblen Nerven, die von den Rezeptoren ausgehen, und die Leitungsbahnen innerhalb des zentralen Nervensystems.
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