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Radiologische Diagnostik · Thoraxbildgebung

Reexpansionsödem der Lunge

Reexpansion Oedema

Reexpansionsödem der Lunge ist eine seltene Komplikation, die nach einer raschen medizinischen Wiederinflatierung der Lunge auftritt. Am häufigsten entsteht es, wenn sich das Lungengewebe über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage oder länger) im Zustand eines Kollapses befand.

HäufigkeitSeltene Komplikation
Latenzzeit / AuftretenWenige Stunden nach der Drainage
PrognoseMeist milde Form, bildet sich innerhalb einer Woche zurück
2 Min. LesezeitFür MedizinstudierendeAktualisiert am 25.09.2026
Material vorbereitet von Redaktion von WhiteCoat Pro gemäß den Lehrmaterialien der PlattformGeprüft von Facharzt/Redakteur: Aulov A. A., Arzt für Innere Medizin · 24.09.2026

Ätiologie

Dieser Zustand hat eine spezifische Ursache. Er ist iatrogen, d. h. er steht im Zusammenhang mit medizinischen Eingriffen. Das Ödem entsteht als Reaktion des Gewebes auf eine zu schnelle therapeutische Reexpansion der Lunge, die zuvor über einen längeren Zeitraum kollabiert war.

Die Hauptvoraussetzung für die Entwicklung ist ein vorausgegangener Kollaps des Lungengewebes, der mindestens mehrere Tage anhielt. Die plötzliche Volumenerhöhung führt zu einer Störung der Gefässpermeabilität und zum Austritt von Flüssigkeit in die Alveolen.

Klinisches Bild und Verlauf

Die Symptomatik hat einen klaren zeitlichen Rahmen:

  • Beginn: Die ersten Anzeichen treten innerhalb weniger Stunden nach dem Eingriff auf (z. B. nach einer Pleuradrainage).
  • Progression: Die Symptome verstärken sich im Laufe der ersten 1–2 Tage.
  • Rückbildung (Resolution): In den meisten Fällen verschwindet das Ödem innerhalb einer Woche vollständig.

Trotz der bedrohlichklingenden Bezeichnung ist der Verlauf dieser Komplikation meist günstig und mild.

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Kurz gefasst: Antworten auf Fragen zum Thema

Wie ist die Pathogenese des Reexpansionsödems der Lunge?

Die Pathogenese wird in den vorliegenden Materialien nicht beschrieben, jedoch ist die Ätiologie dieses Zustands angegeben. Das Ödem ist eine seltene Komplikation, die nach einer schnellen therapeutischen Reexpansion der Lunge auftritt. Eine zwingende Voraussetzung für seine Entwicklung ist, dass sich die Lunge zuvor mehrere Tage oder länger in einem kollabierten Zustand befand.

Welche klinischen Symptome begleiten die Entwicklung eines Reexpansionsödems der Lunge?

Konkrete klinische Symptome werden nicht genannt, es wird lediglich die zeitliche Dynamik der Zustandsentwicklung beschrieben. Das klinische Bild entfaltet sich innerhalb weniger Stunden nach der Durchführung der Drainage. Im weiteren Verlauf schreitet der pathologische Prozess über ein bis zwei Tage fort, bevor er sich innerhalb einer Woche vollständig zurückbildet. In der Regel verläuft die Erkrankung mild.

Nach welchen konkreten medizinischen Eingriffen kann sich ein Reexpansionsödem der Lunge entwickeln?

Ein Reexpansionsödem der Lunge (Reexpansion Oedema) kann sich nach medizinischen Eingriffen entwickeln, die zu einer raschen therapeutischen Wiederinflatierung der Lunge führen. Insbesondere tritt diese seltene Komplikation nach der Durchführung einer Pleuradrainage auf, wenn sich die Lunge zuvor für mehrere Tage oder länger im Zustand eines Kollapses befand.

Fragen aus Vorlesungen und Prüfungen

In welchen Fällen entwickelt sich ein Reexpansionsödem der Lunge?

Es entsteht bei einer zu schnellen therapeutischen Reexpansion der Lunge, die sich zuvor mehrere Tage oder länger im Kollaps befand.

Nach welcher Zeit nach dem Eingriff treten die Symptome auf?

Das klinische Bild beginnt sich bereits wenige Stunden nach der Drainage zu entwickeln und schreitet im Laufe von 1–2 Tagen voran.

Wie gefährlich ist dieser Zustand?

Die Prognose ist in der Regel günstig. Das Ödem verläuft mild und klingt innerhalb von etwa einer Woche vollständig ab.

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Was es zum Thema noch zu wiederholen gibt

  • Gutartige Pleuraverdickung: Ausgänge von Entzündungen und Pneumothorax
  • Maligne Pleuraprozesse: Mesotheliom und Metastasen
  • Röntgendiagnostik bei Pleuraerkrankungen
  • CT-Zeichen einer malignen Pleuraverdickung
  • MRT in der Differenzialdiagnostik gutartiger und bösartiger Prozesse

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Das Material wurde von Dozenten von WhiteCoat Pro nach dem Lehrplan medizinischer Hochschulen erstellt. Es hat Bildungscharakter.