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Geburtshilfe und Gynäkologie · Gynäkologie

Vaginale Hysterektomie

Extirpatio uteri per vaginam / Adnexectomia

Bei der Untersuchung chirurgischer Eingriffe in der Gynäkologie wird den laparoskopischen Operationen an den Adnexen (adnexa uteri) besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ein detailliertes Verständnis der Topographie und der Schritte der Tubektomie und Adnektomie ist von entscheidender Bedeutung für die sichere Präparation anatomischer Strukturen und die Gewährleistung einer zuverlässigen intraoperativen Hämostase.

ZugangLaparoskopie mit Inspektion vonseiten des Excavatio rectouterina (Ansicht von hinten).
TubektomieDie Entfernung der tuba uterina umfasst das Fassen, die Koagulation und die Durchtrennung des Gewebes des Mesosalpinx.
AdnektomieDie Entfernung der Adnexe erfordert die Durchtrennung des Ligamentum ovarii proprium und des Isthmus tubae uterinae.
HämostaseIm Ligamentum suspensorium ovarii verlaufen die A. et V. ovarica; es wird eine bipolare Koagulation angewendet.
3 Min. LesezeitFür MedizinstudierendeAktualisiert am 25.09.2026
Material vorbereitet von Redaktion von WhiteCoat Pro gemäß den Lehrmaterialien der PlattformGeprüft von Facharzt/Redakteur: Aulov A. A., Arzt für Innere Medizin · 24.09.2026

Topographische Perspektive und chirurgischer Zugang

Laparoskopische Operationen an den Adnexen (adnexa uteri) erfordern eine ideale Visualisierung des Operationsfeldes. Die Inspektion der Beckenorgane erfolgt traditionell vonseiten der Excavatio rectouterina. Diese topographische Perspektive verschafft dem Chirurgen eine vollständige Ansicht von hinten. Genau diese Position ermöglicht es, die anatomischen Beziehungen der Strukturen vor Beginn der aktiven chirurgischen Schritte detailliert zu beurteilen. Der laparoskopische Zugang bietet die Möglichkeit, jeden Schritt des Eingriffs präzise zu kontrollieren, angefangen beim primären Fassen des Gewebes bis hin zur finalen Sicherung der Hämostase am gebildeten Stumpf.

Tubektomie: Freilegung und Entfernung der Eileiter

Tubektomie (Tubectomia) stellt die isolierte chirurgische Entfernung des Eileiters (tuba uterina) dar. Das Wesen dieses Operationsschritts besteht in der schrittweisen und sorgfältigen Freilegung des Organs. Auf den intraoperativen Endofotos (Ansicht von hinten, links) wird der Prozess des Fassens des Gewebes des Eileitergekröses — des Mesosalpinx (mesosalpinx) — deutlich visualisiert. Nach sicherem Fassen erfolgt die bipolare Koagulation und anschließende Durchtrennung des Mesosalpinx-Gewebes. Diese Manipulationen erlauben es, den Eileiter vollständig zu mobilisieren, um ihn sicher aus der Bauchhöhle zu bergen, wodurch das Risiko von Blutungen minimiert wird.

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Adnektomie: Abtrennung der Adnexe von der Gebärmutter

Bei der Durchführung der Adnektomie (Adnexectomia) wird der gesamte Adnexkomplex entfernt — sowohl der Eileiter als auch der Eierstock. Der wichtigste chirurgische Schritt in der Anfangsphase (dargestellt am Beispiel der linken Seite, Ansicht von hinten) ist die Abtrennung der Adnexe direkt von der Gebärmutter. Zu diesem Zweck wird ein chirurgisches Instrument auf das Eierstockeigenband (ligamentum ovarii proprium) angesetzt. Dieses Band verbindet anatomisch den uterinen Pol des Eierstocks mit dem Uteruswinkel. Nach dessen Durchtrennung durchtrennt der Chirurg auch den Eileiterengpass (isthmus tubae uterinae), wodurch der mediale Rand der Adnexe vollständig von den Uterusstrukturen gelöst wird.

Mobilisation vonseiten der Beckenwand und Hämostase

Der nächste kritische Schritt ist die Mobilisation der Adnexe vonseiten der Beckenwand. In dieser Phase wird das Ligamentum suspensorium ovarii, welches auch als Eierstockaufhängeband bezeichnet wird (ligamentum suspensorium ovarii oder ligamentum infundibulopelvicum), durchtrennt. Die klinische Bedeutung dieser Manipulation ist enorm: Genau in diesem Ligament verlaufen die Ovarialarterie und -vene (a. et v. ovarica). Die Durchtrennung dieser Hauptgefäße erfordert eine äußerst zuverlässige Hämostase. Die Abschlussansicht des Operationsfeldes zeigt den gebildeten Stumpf nach vollständiger Abtrennung der Adnexe. Im Bereich des Stumpfes sind Spuren der bipolaren Koagulation als charakteristischer schwarzer Schorf sichtbar, was visuell die Gewährleistung einer adäquaten und definitiven Hämostase bestätigt.

Wie man es sich merkt

Um sich die bei der Adnektomie durchtrennten Strukturen zu merken, nutzen Sie die Regel: Vom Uterus trennen wir das Ligamentum ovarii proprium und den Isthmus ab, und vonseiten des Beckens das Ligamentum suspensorium ovarii mit den Gefäßen.

Fragen aus Vorlesungen und Prüfungen

Welche anatomischen Strukturen werden bei der Abtrennung der Adnexe von der Gebärmutter während einer Adnektomie durchtrennt?

Bei der Abtrennung der Adnexe von der Gebärmutter durchtrennt der Chirurg nacheinander das Ligamentum ovarii proprium, welches den Uteruspol des Eierstocks mit dem Uteruswinkel verbindet. Unmittelbar danach wird der Isthmus des Eileiters (isthmus tubae uterinae) durchtrennt.

Worin liegt die Hauptbedeutung des Ligamentum suspensorium ovarii bei der Adnektomie?

Die klinische Bedeutung des Ligamentum suspensorium ovarii (ligamentum infundibulopelvicum) besteht darin, dass in ihm die Hauptgefäße — die Ovarialarterie und -vene (a. et v. ovarica) — verlaufen. Deren Durchtrennung erfordert eine äußerst zuverlässige Hämostase, um eine massive Blutung zu verhindern.

Wie wird das Erreichen der definitiven Hämostase am Stumpf nach der Adnektomie visuell bestätigt?

In der Abschlussansicht des Operationsfeldes sind im Bereich des gebildeten Stumpfes Spuren der Anwendung einer bipolaren Koagulation zu erkennen. Sie erscheinen als charakteristischer schwarzer Schorf, der einen zuverlässigen Blutstillstand der durchtrennten Gefäße gewährleistet.

Welche topographische Perspektive wird bei der laparoskopischen Inspektion der Beckenorgane in der Gynäkologie verwendet?

Die Inspektion der Beckenorgane bei diesen laparoskopischen Eingriffen erfolgt vonseiten der Excavatio rectouterina. Dies verschafft dem Chirurgen eine optimale Ansicht von hinten zur detaillierten Visualisierung aller notwendigen anatomischen Strukturen.

Etwas unklar? Fragen Sie den KI-AssistentenDer KI-Tutor hat das Material zum Thema „Vaginale Hysterektomie“ gelesen und erklärt es in einfachen Worten.

Was es zum Thema noch zu wiederholen gibt

  • Technik der bipolaren Koagulation des Mesosalpinx-Gewebes (mesosalpinx).
  • Anatomie und Grenzen der Excavatio rectouterina.
  • Topographie der Ovarialarterie und -vene (a. et v. ovarica).
  • Bildung des chirurgischen Stumpfes nach vollständiger Abtrennung der Adnexe.
  • Besonderheiten beim Anlegen des Instruments am Ligamentum ovarii proprium.

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Das Material wurde von Dozenten von WhiteCoat Pro nach dem Lehrplan medizinischer Hochschulen erstellt. Es hat Bildungscharakter.