Anmelden
Physiologie

Angeborenes und erworbenes Verhalten

3 Themen mit Kurzanalyse: Definitionen, Kernfakten und Fragen aus den Seminaren.

Dieser Abschnitt widmet sich der Frage, wie das Nervensystem das Überleben und die Anpassung des Organismus an sich ständig ändernde Umweltbedingungen gewährleistet. Sie erfahren, wie unser Gehirn die evolutionäre Erfahrung unserer Vorfahren nutzt und seine eigene formt.

Das Material ist in drei untrennbar miteinander verbundene Themen unterteilt. Zunächst analysieren wir angeborenes Verhalten — streng programmierte unbedingte Reflexe und Instinkte. Danach gehen wir zum erlangten Verhalten über, bei dem Neuroplastizität und bedingte Reflexe die Hauptrolle spielen. Den Abschluss des Abschnitts bildet die Physiologie des Gedächtnisses — das biologische Fundament, ohne das die Speicherung und Wiedergabe jeglicher neuer Erfahrung unmöglich wäre.

In den Lehrveranstaltungen zur normalen Physiologie verlangen Dozenten traditionell die genaue Kenntnis der Klassifikation unbedingter Reflexe (z. B. nach P. W. Simonow), der Regeln für die Ausbildung bedingter Reflexe nach I. P. Pawlow und der Mechanismen der Gedächtniskonsolidierung. Widmen Sie besondere Aufmerksamkeit der synaptischen Plastizität (Langzeitpotenzierung) — dies ist eine beliebte Prüfungsfrage, die in Zukunft der Schlüssel zum Verständnis von Neurologie und Psychiatrie sein wird.

Themen des Kapitels

Häufige Fragen zu diesem Abschnitt

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen instinktivem und erlangtem Verhalten?

Instinktives Verhalten entfaltet sich nach einem streng determinierten genetischen Programm ohne vorheriges Lernen, während erlangtes Verhalten (bedingte Reflexe) auf der Grundlage individueller Erfahrung gebildet wird.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen erlangtem und instinktivem Verhalten?

Instinkte sind streng programmiert und erfordern den vollständigen, fehlerfreien Durchlauf aller Phasen, um das Ziel zu erreichen, was nur in einer stabilen Umwelt effektiv ist. Erlangtes Verhalten ist flexibel, baut auf individueller Erfahrung auf und ermöglicht die Anpassung an ständige Veränderungen.

Was geschieht mit dem bedingten Signal, wenn es nicht mehr verstärkt wird?

Gemäß den Gedächtnismechanismen verliert das Signal allmählich seine Bedeutung, wird gehemmt, und das Tier beginnt mit der Suche nach neuen, zuverlässigeren Orientierungspunkten zur Befriedigung des dominanten Bedürfnisses.

Arbeiten Sie das Thema komplett im Kurs «Physiologie» durch

Hier ist die Zusammenfassung. Im Kurs finden Sie alles, was in Vorlesung und Prüfung gefragt wird.

  • 4 128 Seiten Skripte zu allen Themen
  • Aufgaben und Tests nach jedem Thema – wie beim Kolloquium
  • Der KI-Tutor beantwortet Ihre Fragen zum Thema jederzeit
  • 114 Videolektionen zum Fach
Alle Bereiche des Faches „Physiologie“