4 Themen in kompakter Übersicht: Definitionen, Kernfakten und Fragen aus dem Unterricht.
In diesem Abschnitt analysieren wir das klinische Fundament der medizinischen Terminologie. Sie lernen, Diagnosen und Bezeichnungen von Verfahren anhand von Eigenschaften und Qualitäten einzelner Terminelemente (TE) sofort zu entschlüsseln.
Das Material besteht aus vier Hauptblöcken: klinische Suffixe, griechisch-lateinische Dubletten von Organen und Geweben, TE pathologischer Zustände und chirurgischer Eingriffe sowie die Besonderheiten medizinischer Kurzwörter.
In praktischen Übungen und Prüfungen verlangen Dozenten am häufigsten, eine klinische Diagnose unter Verwendung griechischer Wurzeln (z. B. ren – nephr-) und Prozesssuffixe (-itis, -oma, -osis) zu „konstruieren“ oder zu übersetzen. Studieren Sie die Tabellen verständnisvoll: Das Verstehen der Terminuskonstruktionslogik bewahrt Sie davor, Vokabeln gedankenlos auswendig zu lernen.
Welchem Geschlecht gehören lateinische Termini an, die auf -itis enden?
Solche Termini gehören zur dritten Deklination und sind stets Femininiva (weiblichen Geschlechts).
Worin liegt das Wesen von Kurzwörtern im Lateinischen?
Dies sind Wörter, bei denen eine oder mehrere Ursprungsbasen nicht vollständig erhalten bleiben. Sie gehen in gekürzter Form in die neue abgeleitete Basis ein.
Warum wird dieselbe griechische Wurzel für Tuben verwendet?
Das griechische Wort salpinx bezeichnete ursprünglich eine Trompete ihrer Form nach. Daher wird in der Anatomie die Wurzel salpingo- sowohl für die Eileiter (tuba uterina) als auch für die Ohrtrompete (tuba auditiva) verwendet.
Worin besteht der Unterschied zwischen den Begriffen -pexia und -desis?
Beide Suffixe beziehen sich auf eine Fixierung. Jedoch wird -pexia in der Regel für die chirurgische Befestigung eines Organs an einer Wandhöhle verwendet, während -desis die Schaffung vollständiger Unbeweglichkeit und eine starre Verbindung bedeutet.
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