In diesem Abschnitt analysieren wir den Nominativus pluralis, ohne den es unmöglich ist, mehrswöchige beziehungsweise mehrgliedrige anatomische Fachausdrücke korrekt zu bilden. Sie erfahren, wie sich die Endungen von Substantiven und Adjektiven aller fünf Deklinationen beim Übergang vom Singular zum Plural verändern.
Neben der Grammatik finden Sie hier standardisierte anatomische Abkürzungen, die in der internationalen Nomenklatur verwendet werden (z. B. Aa. — Arteriae, Vv. — Venae, Nn. — Nervi). Das Verständnis des Prinzips der Konsonantenverdopplung zur Kennzeichnung des Plurals bewahrt Sie vor groben Fehlern beim Lesen von Atlanten und Krankengeschichten.
Der Abschnitt umfasst zudem ein anatomisches Vokabelminimum. In den Praktika verlangen Dozenten am häufigsten, dass von diesem Vokabular sofort der Plural gebildet wird (z. B. foramen → foramina, cornu → cornua). Beherrschen Sie diesen Stoff bis zur Automatisierung, um bei Testaten nicht über „Flügel“, „Bänder“ und „Öffnungen“ zu stolpern.