Paroxysmale Zustände sind plötzliche, kurzzeitige und reversible Funktionsstörungen des Nervensystems. In diesem Kapitel behandeln wir die beiden häufigsten Ursachen solcher Episoden: Epilepsie und Ohnmachtsanfälle (Synkopen). Die Fähigkeit, epileptische von nichtepileptischen Anfällen rasch zu unterscheiden, ist eine grundlegende Kompetenz für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen.
Der Abschnitt umfasst drei Kernthemen: das klinische Bild und die Diagnostik der Epilepsie, Notfallalgorithmen beim Status epilepticus (einem Zustand mit direkt lebensbedrohlicher Relevanz) sowie die Differenzialdiagnostik von Synkopen. Wir stützen uns dabei auf moderne internationale Klassifikationen und aktuelle Behandlungsprotokolle.
In Lehrveranstaltungen und Prüfungen liegt der Schwerpunkt traditionell auf den Diagnostik合わせてkriterien der Epilepsie, den Prinzipien der Wahl der antiepileptischen Therapie der ersten Wahl sowie dem schrittweisen Algorithmus zur Durchbrechung des Status epilepticus. Seien Sie zudem darauf vorbereitet, eine klinische Differenzialdiagnose zwischen konvulsiver Synkope und echtem epileptischen Anfall zu stellen – dies ist eine bei Prüfern sehr beliebte Frage.